Liebe auf den ersten Blick war es nicht, wenn man die YAMAHA Niken vor dem ersten Ausritt so stehen sieht. Aber das haben Innovationen so an sich, dass sie anders sind, als das was man bisher so kennt.

Da braucht es schon eine gehörige Portion Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem bis man die Niken lieben gelernt hat.

Wir konnten die Niken im Januar 2019 unter der spanischen Sonne im Motorrad Test-Center Andalucia 3 1/2 Tage ausgiebig testen.

Die Frage, wie sich denn so ein Dreirad fährt, war schnell geklärt. Es fährt sich ganz eindeutig wie ein Motorrad, und wenn man erst mal losgefahren ist und die zwei Vorderräder nicht mehr sieht, ist das zweite Rad mental schnell ausgeblendet. Was aber übrig bleibt ist ein sehr gutes Gefühl an der Fahrzeugfront, was wirklich revolutionär ist.

Dies zeigt sich besonders auf unebenen Fahrbahnen oder anderen schlechteren Fahrbahnverhältnissen. Die Grenze dessen, was man sich sonst so am Vorderrad zutraut, ist dank der zweiten Aufstandsfläche, gefühlsmässig deutlich verschoben und es braucht besonders bei nicht ganz optimalen Straßen weniger Mut zur Schräglage, weil man einfach ein sichereres Gefühl gibt. Dies zeigt sich auch beim Hineinbremsen in Kurven recht deutlich.

 

Dem gegenüber neuen Technikkonzepten aufgeschlossenen Tourenfahrer, dessen Bild von einem Motorrad nicht in Stein gemeißelt ist, findet mit der YAMAHA Niken ein Motorrad, dass man lieben lernen kann.

Das sensible Ansprechen der Federelemente und das trotz der frontlastigen Konstellation relativ gute Handling trägt weiterhin dazu bei, dass die Maschine trotz hohem Gewicht sehr viel Spaß macht !!!

 

Jeder der sein Urteil nur auf den ersten Blick stützt tut der Niken unrecht und sollte erst mal 'ne Probefahrt machen. Beste Bedingungen und ein tolles Winterevent findet man dafür im Motorrad Test-Center Andalucia.